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Numismatische Publikationen

Die numismatischen Publikationen auf NumArchiv behandeln die historische Entwicklung antiker Münzprägungen vom etruskischen Mittelitalien über die griechischen Städte Süditaliens bis zur römischen und byzantinischen Epoche.


Im Mittelpunkt steht die Münze als historische Quelle politischer, kultureller und wirtschaftlicher Transformationsprozesse im antiken Mittelmeerraum.

Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von den frühen etruskischen Strukturen über die griechische Kolonisation und den Hellenismus bis zur römischen Republik, dem Kaiserreich und der byzantinischen Kontinuität.

Ziel der Arbeiten ist die systematische Erfassung, typologische Analyse und historische Einordnung ausgewählter Münzserien unter Berücksichtigung ihrer ikonographischen und politischen Bedeutung.:


 

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Frühe Etrusker 
ca. 900 – 750 v. Chr.

Formierung der etruskischen Kultur in Mittelitalien; Griechenland erholt sich von der „Dunklen Zeit"

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Griechische Kolonisation
ca. 750 – 500 v. Chr.

Griechische Städte entstehen in Süditalien (Magna Graecia); die Etrusker dominieren Mittel- und Norditalien.

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Klassische Periode
ca. 500 – 336 v. Chr
.

markiert die Blütezeit der griechischen Poleis, insbesondere Athens und Spartas, während in Italien die Römische Republik an politischer Bedeutung gewann und ihre territoriale Expansion begann.

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hellenistischen Epoche
ca. 336–146 v. Chr.

Eingeleitet durch die Eroberungen Alexanders des Großen, verbreitete sich die griechische Kultur über weite Teile des Mittelmeerraums. Gleichzeitig setzte sich Rom militärisch gegen die Etrusker und später gegen die griechischen Städte Süditaliens durch und integrierte diese schrittweise in sein Herrschaftsgebiet.

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Römischen Republik
146–27 v. Chr.

In der späten Römischen Republik (146–27 v. Chr.) waren sowohl Griechenland als auch die ehemals etruskischen Gebiete fest in das römische Staatswesen eingebunden. Rom entwickelte sich zur dominierenden Macht im Mittelmeerraum.

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Römische Kaiserzeit

27 v. Chr.–395 n. Chr

Die Römische Kaiserzeit (27 v. Chr.–395 n. Chr.) brachte die politische Konsolidierung des Reiches auf seinem Höhepunkt. Während Rom politisches Zentrum blieb, behauptete die griechische Sprache und Kultur ihre führende Rolle im östlichen Teil des Reiches.

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